Sales-Hero-Falle: Warum Wachstum ohne System ein Klumpenrisiko ist

9–13 Minuten
2.009 Wörter
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Inhaltsübersicht

  1. Wenn Wachstum von einzelnen Vertriebstalenten abhängt
  2. Warum personengebundenes Wachstum nur „stabil“ wirkt
  3. Vom reinen vertriebgebundenen Modell zur nachhaltigen Systemarchitektur
  4. Selbsttest: Ist Ihr Vertrieb von der Sales-Hero-Falle betroffen?
  5. Long Story Short: Warum Wachstum ohne Systeme zu Risiken führen
  6. Quellenverweise: Sales-Hero-Falle

1. Wenn Wachstum von einzelnen Vertriebstalenten abhängt

Ein junges Tech-Unternehmen hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Das technische Produkt ist marktreif, die Pilotprojekte waren erfolgreich und es werden bereits die ersten wiederkehrenden Umsätze generiert. Das Team ist hochgradig motiviert und das Wachstum scheint durch die Arbeit zweier Vertriebstalente garantiert zu sein. Die Skalierung ist nur noch eine Frage weniger Monate.

Doch dann bricht die Euphorie abrupt ab: Einer der beiden Top-Vertriebler fällt krankheitsbedingt für unbestimmte Zeit aus. Die Pipeline bleibt voll, die Schlagzahl hoch. Dem Unternehmen bleibt kurzfristig nichts anderes übrig, als die Last intern umzuverteilen, um den drohenden Umsatzeinbruch abzufedern. 

Der verbleibende Performer übernimmt die Schlüsselkunden des Kollegen und soll gleichzeitig die unerfahrenen Teammitglieder anleiten. Die Arbeitsbelastung steigt rasant an. Der Druck, die investitionsintensiven Deals abzuschließen, wird immens hoch. Irgendwann kann auch der zweite Top-Vertriebler der chronischen Überlastung und seinen privaten Problemen nicht mehr standhalten. Auch er zieht die Notbremse und verlässt den Betrieb. 

Über Nacht steht das Unternehmen plötzlich vor einem existenzbedrohenden Problem: Mit dem Austritt beider Top-Vertriebler geht wertvolles implizites Wissen, Kundenbeziehungen und die Erfahrung in der Neukundengewinnung verloren. 

Also wird das Marketing hastig hochgefahren und diverse Performance-Ads geschaltet. Doch mangels qualifizierter Vertriebsprozesse konvertieren die generierten Leads nicht. Die Kosten für die Akquisition steigen, während der Umsatz stagniert. 

Was auf den ersten Blick wie eine Ansammlung unglücklicher Umstände wirkt, ist in Wahrheit ein struktureller Fehler. Denn das Unternehmen hat seinen Fokus ausschließlich auf vertriebliche, personenspezifische Maßnahmen gelegt.

Doch was hätte das Management besser machen können?

Wohin fließen zusätzliche Budgets in Ihrem Unternehmen typischerweise zuerst?

2. Warum personengebundenes Wachstum nur „stabil“ wirkt

Klumpenrisiken können in jeder Unternehmensabteilung entstehen. Immer dann, wenn geschäftskritisches Wissen exklusiv bei einzelnen Personen verbleibt und ein systematisches Wissensmanagement fehlt (vgl. Kaschny et al., 2015). Besonders kritisch sind diese Abhängigkeiten im Vertrieb. Hängt die Neukundenakquisition und Bestandskundenpflege an wenigen Sales Heros, verliert das Unternehmen bei deren Weggang nicht nur Kapazitäten, sondern auch die direkte Schnittstelle zum Markt und der visuellen Präsenz beim Kunden (vgl. face-to-face-Ansatz von Koch & Beck, 2022, S.267).

Diese fragile Stabilität hat zudem einen direkten Einfluss auf den Unternehmenswert: B2B-Tech-Unternehmen, die eine Finanzierungsrunde in der Series B/C oder einen Exit anstreben, werden von Investoren nach der Replizierbarkeit ihrer Prozesse bewertet (vgl. Hübner & Hövel, 2022; vgl. Bosler, 2023; vgl. Kreutzer, 2022). Eine systemische, datengetriebene Pipeline erzielt eine deutlich höhere Bewertung als eine personenabhängige Sales-Stärke.

Ab einer bestimmten Unternehmensgröße kann eine rein vertriebsgetriebene Strategie fehleranfällig werden. Dies kann sich beispielsweise in den folgenden vier Kernfaktoren äußern:

2.1 Digitalisierung des Kaufprozesses

Heutige B2B-Einkäufe finden weitgehend digital statt und durchlaufen mindestens 57% des Einkaufsprozesses online, bevor es überhaupt zum ersten direkten Kontakt mit dem Vertrieb kommt (vgl. Roland Berger, 2015; vgl. Baumgarth & Binckebanck, 2023, S. 220). Wenn also ein Unternehmen in der frühen Customer-Journey-Phase keine digitale Sichtbarkeit und Relevanz aufbaut, hat dessen Vertriebsteam es schwieriger den potenziellen Kunden von der Marke bzw. vom Produkt zu überzeugen.

2.2 Defizit an Vertrauen

Bei komplexen, technologischen Innovationen ist das wahrgenommene Risiko auf Kundenseite hoch. Ein Vertriebler kann in direkten Gesprächen viel auffangen. Doch ohne starke Markenpräsenz fehlen vorab etablierte Vertrauensanker. Die Reputation des Gesamtunternehmens muss dem Vertrieb schützen und die Kompetenz spiegeln können, bevor es zum ersten Call kommt (vgl. Koch & Beck, 2022; vgl. Kreutzer, 2022). Daher ist es auch für Tech-Unternehmen wichtig, Vertrauen als notwendige KPI zu beachten.

2.3 Strukturelles Denken in Silos

Eine reine Sales-First-Strategie degradiert das Marketing oft zum reinen Zulieferer von Vertriebsmaterialien. Dadurch geht der eigentliche Wert und die Funktion als marktbeobachtende und strategische Instanz verloren. Kundenpräferenzen und langfristige Marketingtrends können im operativen Tagesgeschäft des Vertriebs untergehen, was wiederum eine erhebliche Informationslücke für die Forschung und Entwicklung (F&E) bedeuten kann (vgl. Meier, 2007).

2.4 Individualisierung im Übergang zum Massenmarkt

Um möglichst hohe Umsätze zu generieren und Aufträge zu sichern, neigen vertriebsgetriebene Unternehmen dazu, jedem Großkunden individuelle Sonderlösungen zu versprechen. Dadurch entstehen lange Feature-Listen, die allerdings nicht zu mehr Abschlüssen führen (Feature Paradoxon). Das kann beim Übergang in den Massenmarkt nachteilig sein, da dies zu einer Fragmentierung des Produkts führt. Um die Early Majority anzusprechen braucht es standardisierte und funktionierende Gesamtlösungen (vgl. Moore, 2014; vgl. Gassmann & Bader, 2024).

Individuelle Anforderungen an technisches Produkt durch B2B-Kunden

3. Vom reinen vertriebgebundenen Modell zur nachhaltigen Systemarchitektur

Um das personelle Risiko im Vertrieb zu minimieren, müssen B2B-Tech-Unternehmen den Übergang von einer rein vertriebsorientierten Organisation zu einer integrierten Systemarchitektur vollziehen. Dabei soll der Marktdurchdringungserfolg von der individuellen Performance einzelner Top-Vertriebler entkoppelt und stattdessen in replizierbare Prozesse umgewandelt werden. Dieser Wandel kann in Form von vier Aspekten geschehen:

3.1 Etablierung von Demand Generation als strategischen Motor

Anstatt das Marketing lediglich für kurzfristige, operative Zwecke zu nutzen, die oft nur zu Leads minderer Qualität führen, sollte eine nachhaltige Wachstumsarchitektur aufgebaut werden. Das gelingt zum Beispiel durch eine präzise Positionierung, einem konsistenten Narrativ und relevantem, seriösen Content, um organische Nachfrage über Zeit zu erzeugen. Dadurch baut das Unternehmen langfristig Vertrauen am Markt auf, noch bevor die Vertriebsmitarbeiter mit dem Zielkunden sprechen. Gleichzeitig erreichen Sie dadurch einen regelmässigen Zufluss an qualifizierten Anfragen.

3.2 Automatisierung und Lead-Scoring im Marketing-Funnel

Um die Effizienz im Vertrieb zu steigern, können digitale Lösungen eingesetzt werden, um vorherige Prozesse zu übernehmen. Durch Marketing-Automation und dem datenbasierten Scoring werden die digitalen Interaktionen von Interessenten bewertet (vgl. Elste & Binckebanck, 2017). Der Vertrieb investiert seine Ressourcen dadurch nur noch für Leads, die bereits eine hohe Kaufbereitschaft signalisiert haben. Das senkt die Last seitens des internen Teams und standardisiert die frühen Phasen im Customer Journey.

Customer Journey in der digitalen Zeit

Beim Customer Journey ist es wichtig zu beachten, dass dieser nicht mehr linear stattfindet. Durch digitale Plattformen und Medien können Interessenten Informationen aus unterschiedlichen Quellen sammeln und zu früheren Schritten zurückkehren.

3.3 Aufbau interdisziplinärer und zentraler Strukturen

Um mit komplexen Buying Centers größerer Unternehmen auf Augenhöhe zu kommunizieren und diese geschäftskritischen Kontakte nicht ausschließlich einzelnen Top-Performern zu überlassen, können Selling Center etabliert werden (vgl. Kreutzer, 2022): Hierbei handelt es sich auf Anbieterseite um ein spezialisiertes, interdisziplinäres Team, das beispielsweise aus dem Vertrieb, technischen Experten und bei Bedarf der Geschäftsführung besteht. Das Selling Center verteilt somit das Kunden- und Projektwissen auf mehrere Personen. Bei Bedarf können punktuell weitere interne Experten oder sogar zufriedene Stammkunden als Referenzgeber flexibel eingebunden werden. Fällt ein Mitglied des Selling Centers aus, können die verbleibenden Akteure die Lücke abfedern, ohne dass die Kundenbeziehung gefährdet wird.

Eine wichtige Voraussetzung für diesen Ansatz ist auch die enge Synchronisation von Marketing und Vertrieb (Smarketing) (vgl. Steinacker, 2022). Durch diese abteilungsübergreifende Kommunikation werden strategische Marktbeobachtungen und operative Vertriebsmaßnahmen aufeinander abgestimmt und Reibungsverluste minimiert.

3.4 Integration von Customer-Success- und Wissensmanagement

Um im B2B-Tech-Segment nachhaltig zu wachsen, muss die Kundenbindung sowie der Ausbau von Bestandskunden über Up- und Cross-Selling systematisiert werden. Mithilfe des Customer Success Managements wird der Kunde proaktiv nach dem Kauf begleitet, um dessen Produktnutzung und -erfahrung zu optimieren, aber auch Vertriebspotenziale zu erkennen (vgl. Amelingmeyer et al., 2024). Langfristig entsteht zwischen der technischen Lösung und dem Kunden ein Vertrauensverhältnis, anstatt einer rein personenbedingten Beziehung.

Um Wissen auch beim Ausscheiden von Mitarbeitern im Unternehmen zu sichern, ist die Etablierung eines zentralen Wissensmanagements notwendig. Das bedeutet, dass beispielsweise die Pflege des CRM-Systems Pflicht ist und standardisierte Übergabeprozesse vorhanden sind. Je nach Unternehmensstrukturen, Kultur und Ressourcen können auch regelmäßige Jobrotationen erfolgen (vgl. Kaschny et al., 2015; vgl. Meier, 2007; vgl. Elste & Binckebanck, 2017).

Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams, um Silos zu vermeiden

4. Selbsttest: Ist Ihr Vertrieb von der Sales-Hero-Falle betroffen?

Personelle Klumpenrisiken im Vertrieb entstehen schleichend und werden oft erst dann erkannt, wenn bereits intern Probleme aufgetreten sind. Die folgende Checkliste dient zur groben Diagnose möglicher Abhängigkeiten in Ihrem Unternehmen:

[ Ja | Nein ] Mehr als 80% des Neukundenumsatzes werden direkt von einer oder maximal zwei Personen aus dem Vertriebsteam generiert.

[ Ja | Nein ] Kundenabsprachen und -beziehungen existieren primär in den persönlichen Netzwerken oder Notizen ihrer Top-Performer, anstatt transparent im CRM-System erfasst worden zu sein.

[ Ja | Nein ] Ohne aktive, persönliche Kaltakquise oder Messekontakte des Vertriebs stagniert die Generierung qualifizierter Leads. Das Marketing fungiert lediglich als operativer Zulieferer für Präsentationen und Vertriebsinhalte.

[ Ja | Nein ] Neue Vertriebsmitarbeiter benötigen verhältnismäßig lange (mehrere Monate oder Jahre), um eine zuverlässige Umsatzquote zu erreichen, da keine standardisierten Playbooks oder Prozesse existieren.

[ Ja | Nein ] Ihr Vertriebsteam realisiert Abschlüsse auch in der Wachstumsphase dadurch, indem es dem Kunden individuelle Sonderwünsche und Produktanpassungen zusagt. Das führt oft zu blockierten Ressourcen, um Produkte standardisieren zu können.

Auswertung des Selbsttests

Wenn Sie mehr als zwei Fragen mit “Ja” beantwortet haben, besteht das Risiko, dass Ihr Vertriebsteam von personellen Abhängigkeiten betroffen ist.

Long Story Short: Warum Wachstum ohne Systeme zu Risiken führen

Auch wenn viele Tech-Unternehmen in der Anfangsphase erfolgreich mit einem kleinen Vertriebsteam und einigen wenigen Experten starten, muss spätestens in der Skalierungsphase ein Umdenken stattfinden. Denn wenn das unternehmerische Wachstum ausschließlich von wenigen Vertriebstalenten getragen wird, kann sich die Sales-Power schnell in ein unkalkulierbares wirtschaftliches Risiko entwickeln.

Um drohende Umsatzeinbußen und den Verlust wertvoller Kundenbeziehungen zu vermeiden, braucht es strukturelle Absicherungen. Dies gelingt durch die systematische Zentralisierung von Prozesswissen sowie den parallelen Ausbau komplementärer Inbound-Lead-Ströme. Erst durch die strategische Synchronisation von Marketing und Vertrieb entsteht eine belastbare Systemarchitektur, die es dem Unternehmen erlaubt, planbar und personenunabhängig zu wachsen.

Vom personellen Risiko zur planbaren Pipeline

In der Umsetzungsbegleitung transformieren wir Ihre Pilotprojekte in vertrauensbildende Case Studies für Ihre Early Majority.

Lassen Sie uns im unverbindlichen Erstgespräch prüfen, wie wir personelle Abhängigkeiten reduzieren und Ihre Marktpositionierung festigen.

Vom personellen Risiko zur planbaren Pipeline

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Quellenverweise: Sales-Hero-Falle

Amelingmeyer, J.; Berger, T.B. & Seidenstricker, S. (2024). Innovationsmanagement? Frag doch einfach! Klare Antworten aus erster Hand. UVK.

Baumgarth, C. & Binckebanck, L. (2023). Digital Marketing Leadership – Modell und empirische Ergebnisse aus dem B-to-B-Umfeld. In: Schallmo, D.R.A.; Lang, K.; Werani, T. & Krumay, B. (Hrsg.), Digitalisierung: Fallstudien, Tools und Erkenntnisse für das digitale Zeitalter (S. 219-244). Springer Gabler.

Bosler, M. (2023). Digitale Transformation: etablierte Unternehmen im Spannungsfeld zwischen Kerngeschäft und digitalen Innovationen. In: Schallmo, D.R.A.; Lang, K.; Werani, T. & Krumay, B. (Hrsg.), Digitalisierung: Fallstudien, Tools und Erkenntnisse für das digitale Zeitalter (S. 345-374). Springer Gabler.

Elste, R. & Binckebanck, L. (2017). Wandel im Vertrieb durch Digitalisierung – worauf es morgen ankommt. In: Hildebrandt, A. & Landhäußer, W. (Hrsg.), CSR und Digitalisierung: Der digitale Wandel als Chance und Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft (S. 909-926). Springer Gabler.

Gassmann, O. & Bader, M.A. (2024). Patentmanagement: Innovationen erfolgreich nutzen und schützen (vollst. überarb. & erweit. Aufl. 5). Springer Gabler.

Hübner, R. & Hövel, S. (2022). Das Playbook der D2C-Brands: Die disruptiven Erfolgsmuster einer neuen Markenspezies. In: Theobald, E. & Gaiser, B. (Hrsg.), Brand Evolution: Moderne Markenführung im digitalen Zeitalter (vollst. überarb. & erw. Aufl. 3, S. 213-244). Springer Gabler.

Kaschny, M.; Nolden, M. & Schreuder, S. (2015). Innovationsmanagement im Mittelstand: Strategien, Implementierung, Praxisbeispiele. Springer Gabler.

Koch, M. & Beck, S. (2022). eBranding im B2B-Bereich. In: Theobald, E. & Gaiser, B. (Hrsg.), Brand Evolution: Moderne Markenführung im digitalen Zeitalter (vollst. überarb. & erw. Aufl. 3, S. 263-282). Springer Gabler.

Kreutzer, R.T. (2022). Praxisorientiertes Marketing: Grundlagen – Instrumente – Fallbeispiele (Aufl. 6). Springer Gabler.

Meier, C. (2007). Nautilus – Die Vermarktung eines neuen Softwareproduktes. In: Heger, G. & Schmeisser, W. (Hrsg.), Beiträge zum Innovationsmarketing (S. 94-110). Rainer Hampp.

Moore, G.A. (2014). Crossing the Chasm: Marketing and Selling Disruptive Products to Mainstream Customers (Aufl. 3). Harper Business.

Roland Berger. (2015). Die digitale Zukunft des B2B-Vertriebs. Think Act. Online unter: https://www.rolandberger.com/ publications/ publication_pdf/ die_digitale_zukunft_des_b2b_vertriebs.pdf

Steinacker, E. (2022). Experience it – Einzigartige Kundenerlebnisse im B2B-Bereich generieren. In: Theobald, E. & Gaiser, B. (Hrsg.), Brand Evolution: Moderne Markenführung im digitalen Zeitalter (vollst. überarb. & erw. Aufl. 3, S. 347-368). Springer Gabler.

Bildnachweis: Alle Bilder KI-generiert durch Nastassia Kroner

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